Alarmstufe Rot für Kritische Infrastrukturen: Warum die Zeit drängt, unsere Versorgungssicherheit zu retten

Kritische Infrastrukturen unter Bedrohung mit rotem Alarmlicht

KRITIS verwundbar wie nie Herausforderungen und Handlungsbedarf

Verwundbarkeit Kritischer Infrastrukturen im Rampenlicht

Der kürzliche Stromausfall in Berlin hat die Bedeutung einer robusten und sicheren Kritischen Infrastruktur (KRITIS) einmal mehr unterstrichen. Kritische Infrastrukturen bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft und sind eng mit der Versorgungssicherheit und dem digitalen Fortschritt verknüpft. Gerade für die Internetwirtschaft haben Stromunterbrechungen weitreichende Konsequenzen – von Rechenzentren über Netzwerke bis hin zu digitalen Plattformen, die für Wirtschaft und Verwaltung von essentieller Bedeutung sind.

Der Ruf nach einem einheitlichen KRITIS-Dachgesetz

Angesichts dieser Tatsachen fordert der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., dass das geplante KRITIS-Dachgesetz zügig zum Tragen kommt. Es geht darum, einen einheitlichen und sektorenübergreifenden Rechtsrahmen zu schaffen, der den physischen Schutz wichtiger Infrastrukturkomponenten stärkt und zudem mit den Aspekten der IT- und Cybersicherheit abgestimmt ist. Eine sofortige Handlung ist unerlässlich, um die Widerstandsfähigkeit Deutschlands als Wirtschafts- und Digitalstandort zu garantieren.

Politische Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz

KRITIS-Schutz als politisches Dauerthema

Klaus Landefeld, Vorstandsmitglied des eco-Verbandes, drängt darauf, den Schutz kritischer Infrastrukturen dauerhaft oben auf die politische Agenda zu setzen. Ein solches Engagement ist maßgeblich, um die wirtschaftliche und digitale Stabilität des Landes zu sichern. Der Ausbau der Krisenvorsorge und eine beständige Verbesserung der Abwehrmechanismen gegen physische und digitale Bedrohungen sind von größter Bedeutung.

Verzögerungen und Handlungsbedarf bei der Umsetzung

Die Dringlichkeit der Maßnahmen wird durch die Verspätungen bei der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Resilienz kritischer Einrichtungen (CER-Richtlinie) deutlich, die zwar seit Dezember 2022 gilt, aber in Deutschland noch nicht vollständig umgesetzt wurde. Diese Verzögerungen führen zu Risiken und erfordern eine schnellere Reaktion seitens der Verantwortlichen. Der eco-Verband fordert klare und effiziente Regelungen, um Doppelregulierungen und unklare Zuständigkeiten zu vermeiden und die kontinuierliche Sicherheit der kritischen Systeme zu gewährleisten.

Für die Sicherstellung der Resilienz unserer Infrastrukturen ist zügiges und entschlossenes Handeln vonnöten. Sollten Sie Unterstützung beim Thema Datenschutz und der Sicherung Ihrer kritischen Infrastruktur benötigen, zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir stehen Ihnen mit Expertise und Lösungen zur Seite.